In unserer digitalisierten Welt ist der Schutz sensibler Daten wichtiger denn je. Besonders in Zahnarztpraxen, wo es um persönliche Gesundheitsinformationen geht, ist Datensicherheit von höchster Bedeutung. Im Dentalwelt-Podcast verrät Dr. Frauke Wiegand von Athena, wie professionelle Hacker für sichere Softwarelösungen sorgen. Erfahren Sie außerdem, wie unsere App für Anamnese und Aufklärung den sensiblen Umgang mit Patientendaten gewährleistet.

Digitale Lösungen für einen effizienten und sicheren Praxisalltag

Die Athena-App von Dampsoft hat das Ziel, die Verwaltungsarbeit in Zahnarztpraxen zu erleichtern. Durch die Digitalisierung der Anamnese und Patientenaufklärung wird nicht nur Zeit gespart, sondern auch die Handhabung von sensiblen Patientendaten sicherer gestaltet. Dr. Frauke Wiegand, Head of Product bei Athena, erklärt im Dentalwelt-Podcast Episode #189 von Miguel Angelo Basalo, dass die App die Kommunikation zwischen Patienten und Zahnärzten optimiert und gleichzeitig die Datensicherheit durch die Nutzng höchster technologischer Standards gewährleistet.

Die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten unterliege strengen gesetzlichen Vorgaben, betont Dr. Wiegand. Athena sorge dafür, dass die Daten von der Eingabe über ihre Speicherung bis hin zur Übertragung optimal geschützt sind. Die Speicherung erfolge in der Cloud, was nicht nur den Zugang von verschiedenen Endgeräten ermögliche, sondern auch die Sicherung durch fortschrittliche Verschlüsselungstechnologien erhöhen würde.

Die Rolle der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Ein wesentlicher Aspekt der Datensicherheit ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ein hoch komplexes Verfahren sorgt dafür, dass nur der Sender und der Empfänger Zugang zu den ausgetauschten Daten haben. Bei einem möglichen Zugriffsversuch durch Dritte bleibt der Inhalt für diese unlesbar. Dr. Frauke Wiegand veranschaulicht diesen Prozess mit dem Beispiel von Nachrichten via Messengerdiensten wie WhatsApp, die ebenfalls auf diese Weise verfahren. Um die Sicherheit der Athena-App zu testen, verrät Dr. Wiegand, „lassen wir unsere Software professionell hacken, bevor wir eine Softwarelösung auf den Markt bringen“- bisher hätte es noch keiner geschafft.

Schwachstellen in der Praxis erkennen und vermeiden

Trotz fortschrittlicher Sicherheitskonzepte für das digitale Arbeiten mit Softwarelösungen gibt es Schwachstellen in der analogen Welt, wie beispielsweise die „Post-it-Falle“ [Anm. d. Red.: Haftnotizen mit Passwörtern beschrieben], die Praxen unbedingt vermeiden sollten, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Die klare Empfehlung der Expertin lautet: Nutzen Sie die Athena-App, die nicht nur die digitale Praxisverwaltung, sondern auch die sichere Archivierung und Verwaltung von Patientendaten unterstützt. Praxen sollten dabei besondere Aufmerksamkeit auf Zugangsbeschränkungen und ein effektives Passwortmanagement legen, um die Sicherheit auf allen Ebenen zu gewährleisten. Ein robustes Passwortsystem sowie die Implementierung von Zwei-Faktor-Authentifizierung sind unerlässlich, um Cyberangriffen vorzubeugen und den Schutz der Patientendaten sicherzustellen.

Dr Frauke Wiegand - Head of Product Athena - DAMPSOFT GmbH

„Beim Thema Sicherheit können Zahnarztpraxen beruhigt sein, denn es existieren tatsächlich sichere, digitale und cloudbasierte Lösungen. Im Vergleich dazu könnte die herkömmliche Methode, bei der alle denselben Schlüssel zum Kellerraum haben, in dem die Anamnesebögen aufbewahrt werden, ein höheres Sicherheitsrisiko darstellen. Unsere App wird kontinuierlich in enger Zusammenarbeit mit Zahnarztpraxen weiterentwickelt, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.“

Dr. Frauke Wiegand, Head of Product Athena

Fazit: Digital ist nicht nur besser, sondern auch sicherer

Die Diskussion über Datensicherheit in Zahnarztpraxen zeigt, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Patientendaten ist. Moderne Softwarelösungen wie die Athena-App können nicht nur den Praxisalltag erleichtern, sondern auch das Vertrauen der Patienten durch hohe Sicherheitsstandards stärken. Ein bewusster Umgang mit digitalisierten Prozessen und Daten schützt nicht nur die Praxen, sondern gibt den Patienten auch ein gutes Gefühl der Sicherheit. Zahnarztpraxen sollten sich regelmäßig zu Sicherheitspraktiken informieren und austauschen sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal nutzen, um sowohl Effizienz als auch Datenschutz zu gewährleisen.

Jetzt nachhören! Dentalwelt-Podcast Folge #138

Hören Sie selbst, wie Podcaster Miguel Angelo Basalo der Software-Expertin Dr. Frauke Wiegand zum Thema Datensicherheit in der Zahnarztpraxis auf den Zahn fühlt!

Eine App für alle

Athena ist die smarte Lösung für digitale Anamnese, Beratung und Aufklärung. Durch die Digitalisierung dieser Verwaltungsaufgaben sparen Zahnarztpraxen nicht nur jede Menge Zeit und Papier, sondern entlasten auch ihr Personal. Die App ist mit jeder Praxissoftware kompatibel. Jetzt entdecken und durchstarten! Unsere Experten beraten Sie gerne.

In unserer Reihe „Athena-Funktionen erklärt“ stellen wir regelmäßig nützliche Tools für den Praxisalltag von Zahnärzten und Praxisteams vor. In diesem Beitrag zeigen wir, wie die KI-gestützte Röntgenbildanalyse bei der Patientenberatung einfach und schnell behilflich sein kann.

Darum sollten sich Zahnärzte von KI unterstützen lassen

Künstliche Intelligenz ist spätestens seit ChatGPT in aller Munde. In vielen Bereichen des Lebens findet KI bereits erfolgreich Anwendung: Sprachassistenten, Empfehlungssysteme, autonomes Fahren u.v.m. basieren auf der Fähigkeit von Computersystemen, menschliche kognitive Aufgaben wie Lernen und Erkennen von Mustern auszuführen.

In der Medizin wird KI unter anderem für die Diagnostik von Röntgenbildern eingesetzt. Durch die Analyse großer Datenmengen und das Erkennen von Mustern können KI-gestützte Tools schnell und präzise Anomalien und potenzielle Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen, die ein einzelner Betrachter möglicherweise übersehen oder unterschätzen würde. Die KI liefert eine fundierte Zweitmeinung und hilft somit, die Diagnose zu verfeinern und die Behandlung dementsprechend zu optimieren.

Erleichterte Röntgenbildanalyse dank Athena KI

In nur wenigen Sekunden Zugriff auf das gebündelte Wissen und die Erfahrung von hunderten Zahnärzten zu haben, ist längst keine Utopie mehr. Mit Athena KI powered by nostic ist es möglich, Röntgenbilder beispielsweise zur Kariesdiagnostik mit einem umfangreichen virtuellen Archiv abzugleichen. Dafür wurden im Peer-Review-Verfahren tausende Röntgenaufnahmen von Fachexperten unabhängig voneinander auf Anomalien und Auffälligkeiten untersucht. Die Bilder und Befunde werden sorgfältig ausgewählt und der KI zur Verfügung gestellt, um ihr Lernen kontinuierlich zu optimieren. Der enorme Erfahrungsschatz, auf dem Athena KI beruht, ermöglicht es Zahnärzten, mehr zu erkennen als das menschliche Auge zulassen würde.

„Trotzdem sind Therapieentscheidungen weiterhin ausschließlich Sache der Zahnärztinnen. Durch die Vorteile der computergestützten Standardisierung und den Erfahrungswerten des Menschen, welcher die Ist-Situation bewerten und interpretieren kann, wird es jedoch möglich, den Fokus auf die Prophylaxe zu legen. Das ist auch im Interesse der Patienten.“

Tobias Minder, CEO von nostic (Fokus AI)

Athena KI liefert Zahnärzten und Patienten eine wertvolle Zweitmeinung buchstäblich auf dem Tablet. Die KI-Technologie unterstützt dabei, sichtbare Risikostellen fundiert zu beurteilen und erleichtert die Entscheidungsfindung für die passende Behandlung. Das spart wertvolle Zeit im hektischen Praxisalltag. Gleichzeitig wird die Diagnose durch die visuelle Markierung von Auffälligkeiten auf den Röntgenbildern für die Patienten anschaulich und nachvollziehbar. Dies führt zu einem schnelleren und besseren Verständnis für die empfohlenen Therapien und fördert das Vertrauen zwischen Arzt und Patient.

Athena-KI im Praxischeck

Dres. Tatiana und Jöran Felgner aus Leipzig gehen in ihrem Video der spannenden Frage nach, ob sie und ihre Kollegen als Zahnärzte in Zukunft durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Sie erklären, was KI in der Zahnmedizin leisten kann und berichten von deren Vor- und Nachteilen. Erhalten Sie einen Einblick in ihre Erfahrungen mit Athena KI und wie es sie optimal im Praxisalltag unterstützt.

So funktioniert die KI-gestützte Röntgenbildanalyse in der Athena-App

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie einfach und schnell Athena KI die Analyse der Röntgenbilder unterstützen kann:

1. Wählen Sie in der Athena-App das Röntgenbild des Patienten aus. Tippen Sie auf das Glühbirnen-Icon. Es öffnet sich das Röntgenbild und nach wenigen Sekunden erhalten Sie das Analyseergebnis. Auffällige Stellen werden durch Athena KI orange markiert.

2. Durch einen Regler unter dem Bild kann die Konfidenz eingestellt werden. Diese Konfidenz gibt an, wie sicher der Algorithmus ist, dass an der markierten Stelle eine verdächtige Anomalie zu sehen ist. Je sensitiver der Regler eingestellt ist (< 40 %), desto mehr Stellen werden angezeigt. Über das Listen-Icon sind weitere Informationen ersichtlich. Für jede potenzielle Läsion wird der Zahn, die Zahnfläche sowie die Art der Ausbreitung angegeben.

3. Es stehen unterschiedliche Zeichenwerkzeuge für individuelle Markierungen im Röntgenbild zur Verfügung. Nach dem Speichern steht die Bilddatei mit den gewählten Analyse-Einstellungen und eine PDF mit dem entsprechenden Ergebnis zur Verfügung.

Athena Tipp

Eulis Tipp: Verlaufskontrolle

Nutzen Sie Athena KI in der Verlaufskontrolle bei Ihren Untersuchungen! Wenn die KI eine Stelle markiert, an die Sie nicht sofort gedacht hätten, merken Sie sich diese einfach für den nächsten Termin vor und kontrollieren, wie sie sich im Zeitverlauf entwickelt.

Lesen Sie auch „Athena-Funktionen erklärt: Die überzeugende Beratung“

Sie wollen Athena KI mit eigenen Augen sehen?

Unsere Experten freuen sich, Ihnen das Add-on für die Athena-App zur Anamnese und Aufklärung vorzustellen und Ihre Fragen persönlich zu beantworten. Jetzt entdecken und durchstarten!


Kostenfreie Demo buchen Angebot sichern